Stopp Grafenwöhr

STOPP GRAFENWÖHR – KEINE KRIEGE VON DEUTSCHEM BODEN AUS

Liebe Freunde des Friedens,

wir freuen uns, dass ihr auf unsere Kampagne aufmerksam geworden seid. Mit „Stopp Grafenwöhr“ haben wir es uns die sofortige Demilitarisierung des amerikanischen Truppenübungsplatzes Grafenwöhr zum Ziel gesetzt. Damit wollen wir ein starkes Zeichen für den Frieden setzen – und gegen die zunehmende Militarisierung, Aufrüstung und kriegerischen Handlungen weltweit! Grafenwöhr ist kein Ort des Friedens, sondern ein Ort des amerikanischen Imperialismus, an dem Menschen zum Töten vorbereitet und trainiert werden. In Grafenwöhr werden Kriegsvorbereitungen getroffen und dann letztlich auch durchgeführt. Exemplarisch hierfür steht der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen den Irak, der nicht nur unzähligen (unschuldigen) Menschen das Leben gekostet hat, sondern auch maßgeblich zum Entstehen des sogenannten IS beigetragen hat, der heute weltweit Terroranschläge verübt.

Unter Präsident Trump hat die aggressive US-amerikanische Außenpolitik sogar noch einmal zugenommen. Fast täglich droht der US-Präsident über Twitter mit einem Krieg gegen Nordkorea. An die Grenze zu Russland werden weiterhin NATO-Truppen verlegt. Die Rüstungsausgaben sollen noch einmal auf unglaubliche 650 Mrd. USD gesteigert werden, wofür u.a. auch Einsparungen beim Thema Umweltschutz in Kauf genommen werden. Kein Geld dieser Welt scheint für Aufrüstung zu schade zu sein, aber wenn die UNHCR die Weltöffentlichkeit um 5 Mrd. USD bittet, um Millionen von Menschen vor dem Hungertod zu bewahren, sind keine (finanziellen) Ressourcen verfügbar. Deshalb sagen wir, dass dieser Wahnsinn endlich ein Ende haben muss!

Denn die Folgen dieser Politik müssen in erster Linie nicht die USA ausbaden, sondern wir Europäer. Nämlich in Form von gewaltigen Flüchtlingsströmen, die in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen könnten. Anstatt jedoch die Flüchtlinge zu bekämpfen, sollten wir endlich anfangen, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Hierfür steht Grafenwöhr als Symbol einer aggressiven sowie menschenverachtenden Außenpolitik und die Bundesregierung macht sich mitschuldig, indem sie die Infrastruktur und Logistik mit Grafenwöhr bereitwillig zur Verfügung stellt, die diese kriegerische Politik überhaupt erst möglich macht. Es ist höchste Zeit für eine friedliche Außenpolitik.

„Stopp Grafenwöhr“ versteht sich als parteiübergreifendes Bündnis. Alle progressiven sowie friedlichen Kräfte der Region – und natürlich auch darüber hinaus – sind herzlich dazu eingeladen, sich an unserer Kampagne zu beteiligen. Wir sind uns über die Brisanz der Thematik bewusst und werden in Zukunft regelmäßig über den Truppenübungsplatz Grafenwöhr und seine negativen Folgen für Mensch und Natur berichten.

Hier geht es zur Kampagne auf Facebook: www.facebook.com/StoppGrafenwoehr