Nachrichtenüberblick

Unter der Kategorie Nachrichtenüberblick finden Sie regelmäßig Artikel, Kommentare sowie Veröffentlichungen von anderen Medien. Neben einer Verlinkung werden die Artikel mit eigenen Kommentaren oder Hinweisen versehen.

Übersicht:

  1. Sondierung: Außenpolitik war Schwarz-Rot bis auf Militärmissionen unwichtig
  2. Bomben für die Welt
  3. Ein Musterbeispiel für die Eroberung von wichtigen politischen Einrichtungen. Von Jochen Scholz.
  4. Deutsche Schützenhilfe für Krieg gegen Kurden?
  5. Die Heuchelei der USA – von Kairo bis nach Teheran
  6. Hawaii: Wenn ein roter Knopf versehentlich gedrückt wird
  7. Lawrow erkennt Abwertung des Völkerrechts – und nennt Schuldigen
  8. Prompt Global Strike: Russland hegt Verdacht gegen USA
  9. Syrischer Politiker wertet türkische und US-Militärpräsenz im Land als Aggression
  10. Tunesien: Sprunghafter Anstieg der Migranten seit Herbst 2017
  11. Martin Luther King Jr. Spent the Last Year of His Life Detested by the Liberal Establishment
  12. Me, Myself and Media 40 – Relevant oder Tand?

Nachrichtenüberblick:

Sondierung: Außenpolitik war Schwarz-Rot bis auf Militärmissionen unwichtig

Außen- bzw. militärpolitisch will offenbar Schwarz-Rot nach dem Ergebnis der Sondierungsgespräche mehr oder weniger alles so fortsetzen, wie die alte Regierung es gemacht hat. Die Bundeswehr soll weiterhin in Mali und Afghanistan bleiben. In Afghanistan soll die Zahl der Soldaten, bislang 980, erhöht werden, auch in Mali will man die “Obergrenze”, bislang 1000, heraufsetzen. Im Irak, so beteuern die Sondierer, sei die Bundeswehrmission “erfolgreich” gewesen: “Der IS ist dort weitgehend militärisch zurückgedrängt.” Die Konsequenzen daraus sind allerdings interessant.

Quelle: Telepolis

Kommentar: Die GroKo steht für Krieg, Aufrüstung und Militarisierung. Daran besteht kein Zweifel. Friedenspolitik? Fehlanzeige. Es wäre zu wünschen, dass die SPD-Basis sich gegen diese menschenverachtende Politik wendet und ihre gesamte Führungsriege vom Hof jagt.

Bomben für die Welt

Die deutschen Rüstungsexportregeln zählen zu den strengsten der Welt. Doch der größte deutsche Rüstungskonzern will sich von diesen Regeln unabhängig machen. Über Umwege exportiert die Rheinmetall AG Bomben und komplette Munitionsfabriken in Länder wie Ägypten oder Saudi-Arabien. Und die Politik lässt dies ungehindert zu.

Quelle: Tagesschau

Kommentar: Hier geht es zur Dokumentation. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Und deutsche Bomben für die Welt sollen Menschen töten. Es ist einfach nur widerlich mit welchen Tricks Rheinmetall & Co. mit Kriegen den großen Profit machen.

Ein Musterbeispiel für die Eroberung von wichtigen politischen Einrichtungen. Von Jochen Scholz.

Ein junger Mann löst sich zu Beginn der 1970er Jahre aus seiner konservativ geprägten politischen und gesellschaftlichen Sozialisation, die stark durch die Seminare der in Landesverbänden organisierten „Arbeitsgemeinschaft demokratischer Kreise“ beeinflusst worden war. Der Kreis der meist ehrenamtlichen Referenten setzte sich unter anderem aus ehemaligen Mitarbeitern der Wehrmachts-Propagandakompanien, des Göbbelsministerium „für Volksaufklärung und Propaganda“ sowie der Wochenzeitung „Das Reich“ zusammen. Zu den Zielgruppen gehörten die künftigen Führungskräfte von Polizei, Zoll, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr.

Quelle: NachDenkSeiten

Deutsche Schützenhilfe für Krieg gegen Kurden?

Das Treffen des deutschen Außenministers Sigmar Gabriel mit dem türkischen Außenminister Cavusoglu in Goslar brachte Sigmar Gabriel wegen seines Gebarens als “Cayci” (Teejunge) gegenüber dem türkischen Amtskollegen allerlei spitze Kommentare ein. Allerdings müsste es einen weitaus größeren Aufschrei in der deutschen Medienlandschaft darüber geben, dass die in Aussicht gestellten Waffenlieferungen an die Türkei wahrscheinlich im türkischen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung in der Türkei und Nordsyrien zum Einsatz kommen werden.

Quelle: Telepolis

Die Heuchelei der USA – von Kairo bis nach Teheran

In einer Region, in der Tyrannei und Absolutismus die Norm sind, wäre Washington besser daran gelegen, gegen absolutistische Theokratien und brutale Diktaturen vorzugehen als gegen die iranische Semi-Demokratie. Die Wahrheit ist, dass, was auch immer unsere Vorbehalte gegenüber dem iranischen System sein mögen, es demokratischer ist als die der arabischen Verbündeten Washingtons in der Region.

Quelle: JusticeNow!

Hawaii: Wenn ein roter Knopf versehentlich gedrückt wird

Während Trump also Amerikas militärische Muskeln spielen ließ und versicherte, die USA hätten das beste Militär und sowieso die besten Waffen, beides soll im nächsten Haushalt mit einem mehr als zehn Prozent höheren Budget noch größer werden wie alles in den USA, entwickelte Nordkorea sowohl seine Raketentechnik als auch seine Sprengköpfe und sein Atomwaffenmaterial weiter. Unter Trump hat es Kim Jong-un geschafft, sich als neue Atomwaffenmacht aufzustellen, die nicht nur die amerikanischen Stützpunkte in Südkorea oder Guam, sondern auch Hawaii und das amerikanische Festland treffen könnten. Zumindest hat Nordkorea mit seinen Raketen- und Atomwaffentests den glaubwürdigen Eindruck erweckt, dass seine Langstreckenraketen und Nuklearsprengköpfe funktionieren könnten.

Quelle: Telepolis

Lawrow erkennt Abwertung des Völkerrechts – und nennt Schuldigen

Wegen der Erosion des Systems des Völkerrechts setzen immer mehr Länder auf die Aufstockung ihrer militärischen Infrastruktur. Darüber sprach der russische Außenminister Sergej Lawrow am heutigen Montag auf seiner traditionellen Pressekonferenz zum Jahresbeginn.

Quelle: Sputnik

Prompt Global Strike: Russland hegt Verdacht gegen USA

Die neue Atomdoktrin der USA schafft Bedingungen für die Stationierung von sogenannten Prompt-Global-Strike-Systemen, die für einen Schlag gegen Russland eingesetzt werden könnten. Diese Meinung äußerte am Montag der russische Abgeordnete Leonid Sluzki.

Quelle: Sputnik

Syrischer Politiker wertet türkische und US-Militärpräsenz im Land als Aggression

Die Präsenz der türkischen Truppen in Syrien ist vom Standpunkt des syrischen Vizeaußenministers Faisal Mekdad aus eine Aggression und kann durch keinen Anlass gerechtfertigt werden.

Quelle: Sputnik

Tunesien: Sprunghafter Anstieg der Migranten seit Herbst 2017

Im letzten Jahr waren es gegenüber 2016 doppelt so viele, die aus Marokko, Algerien, Libyen und Tunesien, nach Europa wollten und wirtschaftliche Gründe spielten eine wichtige Rolle, wie aus einer Einschätzung von “News Deeply” hervorgeht.

Quelle: Telepolis

Martin Luther King Jr. Spent the Last Year of His Life Detested by the Liberal Establishment

Mother Teresa came in first, with 49 percent of Americans putting her at the top; the Rev. Dr. Martin Luther King Jr., ranked second, with 34 percent placing him on the same list. But, the polling agency would later write, “King was far from universally revered during his lifetime.” They noted that in 1966, 63 percent of Americans held a negative view of the civil rights leader, while just 32 percent held a positive one. This was a marked reversal from five years earlier, when 41 percent of Americans gave King a positive rating and 37 percent a negative one.

Quelle: The Intercept

Me, Myself and Media 40 – Relevant oder Tand?

Quelle: KenFM

Doktorand in International Relations (Forschungsgebiet Migration & Europa) – Corvinus University of Budapest

Master in International Business – University of Economics Prague

Bachelor in Management & Europäische Sprachen – Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

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Über Sebastian Paul 28 Artikel
Doktorand in International Relations (Forschungsgebiet Migration & Europa) - Corvinus University of Budapest Master in International Business - University of Economics Prague Bachelor in Management & Europäische Sprachen - Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

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